... newer stories
Montag, 20. Mai 2013
Neues aus dem Outback
ustrarisa, 23:02h
Es ist wirklich so, kein Tag ist wie der andere, aber manchmal wäre das recht schön!
Heute nach meiner Outbackwaldrunde durch Spinnenfäden, die sich jeden Morgen aufs Neue quer durch den Wald ziehen, erwartet mich tatsächlich ein neues Abenteuer .
Das Wasser des Sees liegt glatt wie ein Spiegel und Tausende kleiner brauner Schmetterlinge tummeln sich nur millimeternah über der Wasseroberfläche. Ich gehe nun schon routinemäßig ins kalte Nass und verscheuche die verstörten kleinen Flatterer. Als ich mitten auf dem See bin, kracht es plötzlich ohrenbetäubend und ich drehe mich sofort um. Nur fünf Meter von meinen Hunden entfernt, die brav warten, bricht ein riesiger Teil einer Weide ab. Der halbe Baum ist weg und ich froh, dass den Tieren nichts passiert ist. Noch möchte ich wieder beruhigt ein wenig schwimmen und den Baum wird es wohl nicht stören. Doch das Abenteuer ist noch nicht vorbei!
Vom Wald her rumpelt es ein wenig und wird zunehmend lauter. Auf einmal sehe ich vor der Badestelle ein Auto mit Anhänger auftauchen.
Na, das hat mir noch gefehlt. Angler!!! Schaffe ich es noch, rechtzeitig aus dem See zu kommen? Mitnichten. Und ich habe nichts an, gar nichts, nicht einmal meine Mütze, die beim Schwimmen sowieso nur nass geworden wäre. Während ich darüber noch nachdenke, höre ich eine weibliche Stimme, die fast hysterisch ihren Mann oder mich ankreischt, dass jemand den Hund anbinden solle. Das schwarze zottelige Tier kann es nämlich nicht lassen, sofort die Neuankömmlinge zu begrüßen. Toll!! Wie soll ich den Hund anbinden, wenn ich im Evaskostüm, erscheinen soll? Da wird die Frau sicher noch hysterischer…. Also paddle ich ein ganz kleines Bisschen verzweifelt und unschlüssig im See hin und her. Warten wir es ab, wie sich die Dinge entwickeln!
Die beiden Leutchen entpuppen sich als alt und doch freundlich, nachdem sie die Harmlosigkeit des Hundes erkannt haben. Lotti ist versteckt im Unterholz.
„Ähm, ich kann nicht raus! Ich habe nichts an!“ , rufe ich den Beiden zu. Die lassen sich davon nicht stören, aber ich. Langsam, sehr langsam und ihrem Alter entsprechend bereiten sie ihren Kahn für einen Stapellauf vor, im Schneckentempo sozusagen und mir wird kalt. Das schwarze Tier kommt zu mir geschwommen und ich bin froh darüber. So kann er die Leutewenigstens nicht vollsabbern.
Der Kahn wird mit Anhänger abgekoppelt und Richtung See geschoben. Auf einmal rollt er ziemlich schnell herunter und der Anhänger versinkt im See, das Boot nicht.
„Du hättest ihn festhalten sollen, ruft der Mann seiner Frau ärgerlich zu!“ Die antwortet im gleichen Ton. „Wie soll ich das wissen, wenn du das nichts sagst!“ Ich muss lachen, aber nicht zu laut, sonst würde ich das sicherlich noch anheizen. Das heißt aber auch, alles noch ein wenig länger dauert und mir wird immer kälter. In dem Bootchen stehen zwei angegraute, ehemals weiße, stapelbare Gartenstühle. Also werden sie es sich bequem machen und zwar in Ufernähe. Hmm, das hat mir gerade noch gefehlt! Ich schwimme nun doch lieber in die Nähe des Ufers. Die alte Dame meint auf meine Entschuldigung hin, dass ich sonst nicht nackt herumlaufen würde und auch meinen Kopf mit den raspelkurzen Haaren nicht jedem zeigen würde, dass sie schon siebzig wären und schon genug Menschen gesehen hätten. Es beruhigt mich ein wenig, dass sie es gelassen sehen können. Ich steige also vorgetäuscht selbstbewusst heraus und spüre ihre Blicke auf meinen Hintern. Nun ja, ich bin immer noch besser in der Figur als sie und dass lässt die Gedanken weniger unangenehm sein! Meine Eitelkeit funktioniert also auch hier noch!!Doch schnell raffe ich tropfend meine Klammotten zusammen und laufe die Uferböschung hoch auf die sonnige Wiese. Dort gucken mich ungeniert die Insassen dreier Autos taxierend an, die da sich wohl überlegen, ob sie hier auch baden können, wahrscheinlich bekleideter als ich!
Schneller war ich noch nie angezogen und morgen bin ich vorsichtiger! Von wegen menschenleere Gegend, seufz!
Heute nach meiner Outbackwaldrunde durch Spinnenfäden, die sich jeden Morgen aufs Neue quer durch den Wald ziehen, erwartet mich tatsächlich ein neues Abenteuer .
Das Wasser des Sees liegt glatt wie ein Spiegel und Tausende kleiner brauner Schmetterlinge tummeln sich nur millimeternah über der Wasseroberfläche. Ich gehe nun schon routinemäßig ins kalte Nass und verscheuche die verstörten kleinen Flatterer. Als ich mitten auf dem See bin, kracht es plötzlich ohrenbetäubend und ich drehe mich sofort um. Nur fünf Meter von meinen Hunden entfernt, die brav warten, bricht ein riesiger Teil einer Weide ab. Der halbe Baum ist weg und ich froh, dass den Tieren nichts passiert ist. Noch möchte ich wieder beruhigt ein wenig schwimmen und den Baum wird es wohl nicht stören. Doch das Abenteuer ist noch nicht vorbei!
Vom Wald her rumpelt es ein wenig und wird zunehmend lauter. Auf einmal sehe ich vor der Badestelle ein Auto mit Anhänger auftauchen.
Na, das hat mir noch gefehlt. Angler!!! Schaffe ich es noch, rechtzeitig aus dem See zu kommen? Mitnichten. Und ich habe nichts an, gar nichts, nicht einmal meine Mütze, die beim Schwimmen sowieso nur nass geworden wäre. Während ich darüber noch nachdenke, höre ich eine weibliche Stimme, die fast hysterisch ihren Mann oder mich ankreischt, dass jemand den Hund anbinden solle. Das schwarze zottelige Tier kann es nämlich nicht lassen, sofort die Neuankömmlinge zu begrüßen. Toll!! Wie soll ich den Hund anbinden, wenn ich im Evaskostüm, erscheinen soll? Da wird die Frau sicher noch hysterischer…. Also paddle ich ein ganz kleines Bisschen verzweifelt und unschlüssig im See hin und her. Warten wir es ab, wie sich die Dinge entwickeln!
Die beiden Leutchen entpuppen sich als alt und doch freundlich, nachdem sie die Harmlosigkeit des Hundes erkannt haben. Lotti ist versteckt im Unterholz.
„Ähm, ich kann nicht raus! Ich habe nichts an!“ , rufe ich den Beiden zu. Die lassen sich davon nicht stören, aber ich. Langsam, sehr langsam und ihrem Alter entsprechend bereiten sie ihren Kahn für einen Stapellauf vor, im Schneckentempo sozusagen und mir wird kalt. Das schwarze Tier kommt zu mir geschwommen und ich bin froh darüber. So kann er die Leutewenigstens nicht vollsabbern.
Der Kahn wird mit Anhänger abgekoppelt und Richtung See geschoben. Auf einmal rollt er ziemlich schnell herunter und der Anhänger versinkt im See, das Boot nicht.
„Du hättest ihn festhalten sollen, ruft der Mann seiner Frau ärgerlich zu!“ Die antwortet im gleichen Ton. „Wie soll ich das wissen, wenn du das nichts sagst!“ Ich muss lachen, aber nicht zu laut, sonst würde ich das sicherlich noch anheizen. Das heißt aber auch, alles noch ein wenig länger dauert und mir wird immer kälter. In dem Bootchen stehen zwei angegraute, ehemals weiße, stapelbare Gartenstühle. Also werden sie es sich bequem machen und zwar in Ufernähe. Hmm, das hat mir gerade noch gefehlt! Ich schwimme nun doch lieber in die Nähe des Ufers. Die alte Dame meint auf meine Entschuldigung hin, dass ich sonst nicht nackt herumlaufen würde und auch meinen Kopf mit den raspelkurzen Haaren nicht jedem zeigen würde, dass sie schon siebzig wären und schon genug Menschen gesehen hätten. Es beruhigt mich ein wenig, dass sie es gelassen sehen können. Ich steige also vorgetäuscht selbstbewusst heraus und spüre ihre Blicke auf meinen Hintern. Nun ja, ich bin immer noch besser in der Figur als sie und dass lässt die Gedanken weniger unangenehm sein! Meine Eitelkeit funktioniert also auch hier noch!!Doch schnell raffe ich tropfend meine Klammotten zusammen und laufe die Uferböschung hoch auf die sonnige Wiese. Dort gucken mich ungeniert die Insassen dreier Autos taxierend an, die da sich wohl überlegen, ob sie hier auch baden können, wahrscheinlich bekleideter als ich!
Schneller war ich noch nie angezogen und morgen bin ich vorsichtiger! Von wegen menschenleere Gegend, seufz!
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories