Dienstag, 20. März 2012
ustrarisa: Berlin- Linstower Alltagsspitzen: "Aufgewacht"
ustrarisa, 11:10h
Guten Morgen Berlin, guten Morgen Linstow! Draußen kreischen schon im frühmorgendlichen Streit die Vögel und ihre Rivalen. Man kann ja nicht in Ruhe schnarchen, wenn es permanent röhrt und tschilpt und piept und auch noch kauzt! Hier sind sie - trotz Großstadt und seiner Nachteile (und vieler Vorteile) - alle vertreten. Freches Volk!!! Und vor allem sind die lernfähig und ausgebufft! Bei Freunden von mir saß ich nichtsnutzig einmal oder auch zweimal in der Küche herum und sinnierte vor mich hin. Das Fenster war offen, ein angebissenes Croissant auf einem fremden Teller, leider nicht meines (zum Glück!) und draußen der allübliche Konkurrenzkampf der fliegenden Genossenschaften. Auf einmal flatterte es! Meine Unbeweglichkeit erstarrte noch einmal ein wenig mehr und siehe da: Auf dem Rand des leckeren Croissanttellers stand ein ziemlich aufgeplusterter Angeber, braun gefiedert auf zwei streichholzdünnen Stängeln von Beinchen, guckte mich listig und sehr argwöhnisch an, hüpfte einem Flummi gleich hin un her und pickte im 36er Rundschlag gleich mal ein Viertel des Gebäcks weg, obwohl eigentlich nur 10% in seinen Magen gepasst hätten. Ich saß wie angewurzelt und schaute dem dreisten Treiben gespannt zu. So etwas hatte ich ja noch nie erlebt! Der kleine Wicht traute sich, was ich gern getan hätte!!
Unmöglich, er war mir einfach zuvorzugekommen!
Wenn ich recht überlege, hätte ich auch abbeißen können und dann mit vollem Munde dem diebischen Vogel die Schuld zuschieben können! Verdammt, zu spät!
Dann, ein paar Bissen später, flog Kleine schwankendschwergewichtig wieder raus! Schadete ihm gar nichts, wenn man schließlich so verfressen war, dass man kaum noch fleigen konnte!!!!
Kaum war er fort, ich schaute ihm neidisch und dümmlich nach, saß tatsächlich eine dicke Taube auf dem Fenstersims. Sie wollte doch nicht etwa auch.....? Ähm was? Doch bevor sie sich dreisterweise die Reste schnappen konnte, ging schwungvoll die Tür zur Küche auf und meine Freundschaft kam herein, um die Tat nichtwissend zu vereiteln. Ha, zu früh gefreut, Kollege!Beleidigt zog das dicke Viech ab, aber nur ein paar Meter weiter, auf einen Baum gelandet, dessen Ast gleich ziemlich schwankte und schaute einem grässlichen Spanner gleich immer in die Küche....
20.03.2012
Heute war ich dran mit dem Kinderabholen. Ich habe mich dafür entschieden, denn ich kann nicht in ein Fitnessstudio gehen, um dort sinnloserweise und ohne nützlichem Wert zu trainieren. Also nahm ich mir am vergangenen Abend vor, zuerst mit dem Fahrrad die
8 km runter zu reißen, dann mich um den Kleinsten zu kümmern und am Nachmittag die 2km bis zur Kita zu laufen, umd dann den gleichen Weg wieder zurück zu laufen.
Morgens am Kaffeetisch saß ich dann völlig ohne Motivation für eine Fahrradtour. Ich überlegte mir angestrengt, wie ich mich selbst überlisten könne und keins meiner Argumente konnte mein schlechtes Gewissen, was sich parallel meldete, unterdrücken.
Ich fuhr! ach was, ich strampelte verzweifelt gegen die Uhr an, meine Zunge hatte schon fast Bodenkontakt und ich war immer noch zehn Minuten entfernt. Doch auch die anstrengendste Zeit geht einmal vorbei.
Frisch wie nach einen ungeübten Maraton stand ich im Lift. Die Treppe hätte ich wahrscheinlich nicht mehr geschafft!
Der Vormittag verging und langsam auch meine krebsige Röte vom Gesicht. Das Rot war sicher gut für den Teint, hoffte ich.
Am Nachmittag stand ich vor dem gleichen Problem der Motivation. Nun lagen nur 2km vor mir, die ich laufen musste und das mit einen Beutel vpr dien Bauch geschnallt mit einem Kind darin. Ehe ich den Kleinen (10kg) überhaupt in die knifflige Konstruktion buchsiert hatte, dauerte es eine fluchende Weile. Beim Verriegeln der Schnallen musste ich feststellen. dass ich um ein Vielfaches dicker war, als seine Mama. Das auch noch! Es ließ jedoch meine Überlegungen verstummen, doch noch das Auto zu nehmen, zumindest morgen. Verdammt!
Die ersten dünfzig Meter konnte ich nur noch daran denken, dass noch 1950 m folgen würden und es ermutigte mich keineswegs. Der Zeitdruck ließ jedoch keine weiteren Gedanken zu der Strecke zu. Ich lief und irgendwann kam ich auch am Ziel an. Der Kleine hielt sich erstaunlich gut, wo er doch keinen großen Ausblick hatte. Er gab sich mit grunzenden Lauten zufrieden.
Unmöglich, er war mir einfach zuvorzugekommen!
Wenn ich recht überlege, hätte ich auch abbeißen können und dann mit vollem Munde dem diebischen Vogel die Schuld zuschieben können! Verdammt, zu spät!
Dann, ein paar Bissen später, flog Kleine schwankendschwergewichtig wieder raus! Schadete ihm gar nichts, wenn man schließlich so verfressen war, dass man kaum noch fleigen konnte!!!!
Kaum war er fort, ich schaute ihm neidisch und dümmlich nach, saß tatsächlich eine dicke Taube auf dem Fenstersims. Sie wollte doch nicht etwa auch.....? Ähm was? Doch bevor sie sich dreisterweise die Reste schnappen konnte, ging schwungvoll die Tür zur Küche auf und meine Freundschaft kam herein, um die Tat nichtwissend zu vereiteln. Ha, zu früh gefreut, Kollege!Beleidigt zog das dicke Viech ab, aber nur ein paar Meter weiter, auf einen Baum gelandet, dessen Ast gleich ziemlich schwankte und schaute einem grässlichen Spanner gleich immer in die Küche....
20.03.2012
Heute war ich dran mit dem Kinderabholen. Ich habe mich dafür entschieden, denn ich kann nicht in ein Fitnessstudio gehen, um dort sinnloserweise und ohne nützlichem Wert zu trainieren. Also nahm ich mir am vergangenen Abend vor, zuerst mit dem Fahrrad die
8 km runter zu reißen, dann mich um den Kleinsten zu kümmern und am Nachmittag die 2km bis zur Kita zu laufen, umd dann den gleichen Weg wieder zurück zu laufen.
Morgens am Kaffeetisch saß ich dann völlig ohne Motivation für eine Fahrradtour. Ich überlegte mir angestrengt, wie ich mich selbst überlisten könne und keins meiner Argumente konnte mein schlechtes Gewissen, was sich parallel meldete, unterdrücken.
Ich fuhr! ach was, ich strampelte verzweifelt gegen die Uhr an, meine Zunge hatte schon fast Bodenkontakt und ich war immer noch zehn Minuten entfernt. Doch auch die anstrengendste Zeit geht einmal vorbei.
Frisch wie nach einen ungeübten Maraton stand ich im Lift. Die Treppe hätte ich wahrscheinlich nicht mehr geschafft!
Der Vormittag verging und langsam auch meine krebsige Röte vom Gesicht. Das Rot war sicher gut für den Teint, hoffte ich.
Am Nachmittag stand ich vor dem gleichen Problem der Motivation. Nun lagen nur 2km vor mir, die ich laufen musste und das mit einen Beutel vpr dien Bauch geschnallt mit einem Kind darin. Ehe ich den Kleinen (10kg) überhaupt in die knifflige Konstruktion buchsiert hatte, dauerte es eine fluchende Weile. Beim Verriegeln der Schnallen musste ich feststellen. dass ich um ein Vielfaches dicker war, als seine Mama. Das auch noch! Es ließ jedoch meine Überlegungen verstummen, doch noch das Auto zu nehmen, zumindest morgen. Verdammt!
Die ersten dünfzig Meter konnte ich nur noch daran denken, dass noch 1950 m folgen würden und es ermutigte mich keineswegs. Der Zeitdruck ließ jedoch keine weiteren Gedanken zu der Strecke zu. Ich lief und irgendwann kam ich auch am Ziel an. Der Kleine hielt sich erstaunlich gut, wo er doch keinen großen Ausblick hatte. Er gab sich mit grunzenden Lauten zufrieden.
... comment