Mittwoch, 27. Juni 2012
Umzugsepisoden
ustrarisa, 16:06h
Umzug ist nichts, was man sich wünscht und gern erledigt. Aber wenn man nicht gerade ein Rittergut oder Gutshaus geerbt hat und darin wohnen bleiben darf, trifft es die meisten Leute hier und da einmal. Doch trotz des Stresses und der elenden Schlepperei gibt es auch manchmal ganz nette Kleinigkeiten, die den trüben Tag auf ein Schlüsselloch erhellen, wie zum Beispiel diese klitzekleine Episode aus dem Erlebnisschatz einer meiner Töchter.
Drei Etagen waren nun nicht gerade eine Kleinigkeit und der Abend war endlich erreicht. Eine riesige Pizza für gefühlte zweitausend missmutige Helferlein rettete gerade noch so die Stimmung und ließ alle nach und nach zu Hause in einen wohlwollenden Schlaf hinübergleiten. Mein Jüngstes hatte sich vorgenommen, trotz des entstandenen Chaos‘ in ihrem Zimmer der neuen Wohnung zu schlafen. Sie wollte die Erste sein! Nun gut! Mir war das zu viel und ich zog es vor, in der alten Heimat todmüde ins Bett zu fallen. Keinen Schritt hätten mich noch dazu gebracht, die drei Etagen hochzulaufen. In der neuen Wohnung waren weder Lampen noch Vorhänge installiert und alles hier wie auch dort war ein einziges Improvisorium. Da zog ich doch lieber das Bekannte vor!
Sie hatte sich das Bett tatsächlich noch aufgebaut und alles soweit fertig gestellt, dass es eine erholsame Nacht werden konnte. Ein Foto per Handy gesandt überzeugte und beruhigte mich. Eingemummelt und mit vielen Erwartungen an die kommenden Träume war sie gerade dabei, einzuschlafen. Absolute Stille überall. Bis auf ihr Zimmer war nichts eingerichtet und weder Fernseher noch andere Medien standen zur Verfügung, um ein wenig Kurzweil zu erhalten. Das einzige Vergnügen sollte ein langer Schlaf werden, wenn nicht dieser Vorfall gewesen wäre…..
Da lag sie nun und war gerade am Hinübergleiten in die seligen Träume, als es plötzlich knisterte. Irritiert riss sie die Augen auf und war sofort wieder hellwach! Mäuse? Hier? Nicht vorstellbar! Es folgte sofort ein weiteres Knistern und darauf gefror ihr beinahe das Blut in den Adern! Aus der Zimmerecke kam ein leises , etwas quäkendes Kinderstimmchen, welches fragte:
„Du mich haben lieb?“ Schluck! Arrrrgh!
Nun standen ihr vor Schreck auch noch die Haare zu Berge und sie verschwand sicherheitshalber unter der Decke.
„Uäääääh!“ meldete es sich weinerlich nach einer kurzen Weile noch einmal. Grauenvoll!
Nach weiteren Minuten des Überlegens, woher und von wem die Stimme des Eindringlings wohl sein könne, fiel es ihr plötzlich und Gott sei Dank ein! Sie fing erleichtert an zu lachen und der Schreck fiel von ihr ab. Nun konnte sie beruhigt schlafen!
Das geheimnisvolle Schwätzerlein war nichts anderes als ihr „Furby“, der sich aus doch tatsächlich aus dem großen Transportsack heraus gemeldet hatte.
Furby! Der kleine Kobold aus ihren Kindertagen! An den hatte sie schon lange nicht mehr gedacht und er wurde Tage zuvor nachlässig und ohne große Beachtung in den Sack geworfen. Das schien ihm nun überhaupt nicht zu gefallen. Er machte sich kurzerhand bemerkbar und hatte es geschafft, sie beinahe zu Tode zu erschrecken. Der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt werden können, um die größtmögliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Er hatte sein Ziel erreicht, weil er wahrscheinlich einfach nicht mehr allein sein wollte. Wie konnte sie ihn denn auch nur vergessen?
Wie auch immer der Schalter betätigt wurde, damit er sprechen kann, wird sich niemand sicher erklären können, doch mein Kind war in der neuen Wohnung wirklich nicht mehr allein!
Es lebe Furby!
Wer kennt diese „Furby“ - Generation noch und weiß, was das ist?
Drei Etagen waren nun nicht gerade eine Kleinigkeit und der Abend war endlich erreicht. Eine riesige Pizza für gefühlte zweitausend missmutige Helferlein rettete gerade noch so die Stimmung und ließ alle nach und nach zu Hause in einen wohlwollenden Schlaf hinübergleiten. Mein Jüngstes hatte sich vorgenommen, trotz des entstandenen Chaos‘ in ihrem Zimmer der neuen Wohnung zu schlafen. Sie wollte die Erste sein! Nun gut! Mir war das zu viel und ich zog es vor, in der alten Heimat todmüde ins Bett zu fallen. Keinen Schritt hätten mich noch dazu gebracht, die drei Etagen hochzulaufen. In der neuen Wohnung waren weder Lampen noch Vorhänge installiert und alles hier wie auch dort war ein einziges Improvisorium. Da zog ich doch lieber das Bekannte vor!
Sie hatte sich das Bett tatsächlich noch aufgebaut und alles soweit fertig gestellt, dass es eine erholsame Nacht werden konnte. Ein Foto per Handy gesandt überzeugte und beruhigte mich. Eingemummelt und mit vielen Erwartungen an die kommenden Träume war sie gerade dabei, einzuschlafen. Absolute Stille überall. Bis auf ihr Zimmer war nichts eingerichtet und weder Fernseher noch andere Medien standen zur Verfügung, um ein wenig Kurzweil zu erhalten. Das einzige Vergnügen sollte ein langer Schlaf werden, wenn nicht dieser Vorfall gewesen wäre…..
Da lag sie nun und war gerade am Hinübergleiten in die seligen Träume, als es plötzlich knisterte. Irritiert riss sie die Augen auf und war sofort wieder hellwach! Mäuse? Hier? Nicht vorstellbar! Es folgte sofort ein weiteres Knistern und darauf gefror ihr beinahe das Blut in den Adern! Aus der Zimmerecke kam ein leises , etwas quäkendes Kinderstimmchen, welches fragte:
„Du mich haben lieb?“ Schluck! Arrrrgh!
Nun standen ihr vor Schreck auch noch die Haare zu Berge und sie verschwand sicherheitshalber unter der Decke.
„Uäääääh!“ meldete es sich weinerlich nach einer kurzen Weile noch einmal. Grauenvoll!
Nach weiteren Minuten des Überlegens, woher und von wem die Stimme des Eindringlings wohl sein könne, fiel es ihr plötzlich und Gott sei Dank ein! Sie fing erleichtert an zu lachen und der Schreck fiel von ihr ab. Nun konnte sie beruhigt schlafen!
Das geheimnisvolle Schwätzerlein war nichts anderes als ihr „Furby“, der sich aus doch tatsächlich aus dem großen Transportsack heraus gemeldet hatte.
Furby! Der kleine Kobold aus ihren Kindertagen! An den hatte sie schon lange nicht mehr gedacht und er wurde Tage zuvor nachlässig und ohne große Beachtung in den Sack geworfen. Das schien ihm nun überhaupt nicht zu gefallen. Er machte sich kurzerhand bemerkbar und hatte es geschafft, sie beinahe zu Tode zu erschrecken. Der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt werden können, um die größtmögliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Er hatte sein Ziel erreicht, weil er wahrscheinlich einfach nicht mehr allein sein wollte. Wie konnte sie ihn denn auch nur vergessen?
Wie auch immer der Schalter betätigt wurde, damit er sprechen kann, wird sich niemand sicher erklären können, doch mein Kind war in der neuen Wohnung wirklich nicht mehr allein!
Es lebe Furby!
Wer kennt diese „Furby“ - Generation noch und weiß, was das ist?
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